Wissen
3D-Druck oder CNC?
Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch. Die kurze Antwort: meistens beides, am richtigen Ort.
Wo der 3D-Druck gewinnt
Bei Komplexität: organische Formen, Hinterschnitte, feine Details, alles ohne Werkzeugkosten. Für Einzelstücke mit anspruchsvoller Geometrie ist er fast immer die erste Wahl. Seine Grenze sind grosse Volumen, die als massive Teile schwer und langsam werden. Grosse Objekte entstehen additiv deshalb als Hohlkörper oder Segmente.
Wo CNC gewinnt
Bei Volumen und Material. Grosse Grundkörper aus Hartschaum sind gefräst schneller und leichter. Und wenn das Material selbst die Botschaft ist, etwa Massivholz oder Aluminium, führt kein Weg an der Zerspanung vorbei. Ihre Grenze sind Hinterschnitte und Innengeometrien, die ein Fräser nicht erreicht.
In der Praxis: kombinieren
Ein typisches XXL-Objekt bei uns hat einen gefrästen Hartschaumkern und additiv gefertigte Detailzonen, verbunden, beschichtet, lackiert. Dem Ergebnis sieht man keines der beiden Verfahren an. Das ist der Zweck.
Häufige Fragen
Welches Verfahren ist günstiger?
Für kleine, komplexe Teile meist der Druck, für grosse, einfache Volumen die Fräse. Wir rechnen beide Wege durch, Sie bezahlen das Ergebnis, nicht das Verfahren.
Sieht man dem Objekt das Verfahren an?
Nein. Nach Schliff, Grundierung und Lack ist nicht mehr erkennbar, wie ein Teil entstanden ist.
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